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Münsterturm im Visier - Neuartige Ansichten junger Künstler

Gemeinsam mit der Freien Hochschule für Grafik-Design & Kunst hat die Initiative „Wir bauen mit!“ einen Kunstwettbewerb zum Thema „Freiburger Münsterturm“ veranstaltet. 45 Arbeiten wurden eingereicht, aus ihnen hat die Jury fünf Siegerarbeiten gewählt. Die hochwertigen und handsignierten Reproduktionen der Arbeiten können jetzt im Münsterladen, bei Breuninger, der Sparkasse (Kaiser-Joseph-Straße) und in der Galerie Springmann gekauft werden.




1. Preis Stephanie Schöll
Für Stephanie Schöll ist der Münsterturm so wichtig, dass er als feste Instanz selbstverständlich ist. So selbstverständlich, dass erst sein Fehlen seine Bedeutung verdeutlicht. Deshalb hat sie ihn aus ihrer Luftaufnahme entfernt. Ohne den Turm wird Freiburg für die Künstlerin zu jeder beliebigen Stadt. Mit ihrer Arbeit möchte die Künstlerin einen Beitrag zur Sanierung des Turms leisten. Denn für sie ist er „Freiburgs Gesicht“. Schöll ist 23 Jahre und lebt in Freiburg.




2. Preis Florian Scharwey
Die Arbeit von Florian Scharwey besticht aus zwei Gründen: erstens reduziert er sein Motiv lediglich auf den Turmhelm und zweitens schafft er es, diesen auch noch in einer Miniaturansicht eindrücklich darzustellen. Dieser etwas andere Blickwinkel zeichnet den Künstler aus. Schwarwey ist 24 Jahre und lebt ebenfalls in Freiburg.




3. Preis Jutta Häring
Jutta Härings Faszination für den Münsterturm reicht bis in ihre Kindheit, in der sie viele Male an ihm emporgeschaut hat. Und auch heute noch ist es seine Mächtigkeit, die sie beeindruckt. Der Turm ist für sie in Freiburg fast omnipräsent. Deshalb hat Häring ihn als Teil der Stadt und des Münsterplatzes fotografiert: mit seinen Touristen, den Marktschirmen und als Teil einer Häuserzeile. Für sie sind es unscheinbare Dinge, die den Turm zu etwas Besonderem machen. Jutta Häring ist 25 Jahre, auch sie lebt in Freiburg.




4. Preis Silvia Hauck
Die Ursprünglichkeit des Münsterturms steht im Mittelpunkt von Silvia Haucks Interesse. Sie ist fasziniert von seiner für das Mittelalter typischen, symbolischen Bedeutung der Konstruktion, insbesondere von seinem Grundriss. Dem Übergang vom Quadrat zum Achteck ähnlich hat sie ihre Bilder gestaltet, in den Sandsteinfarben des Turms und mit seiner Flucht gen Himmel. Die religiöse Haltung der Menschen damals zeigt sich für Hauck eindrücklich in der Gestalt des Turms: „Solide, auf wuchtigen Mauern gebaut, wird er dem Himmel näher kommend immer durchlässiger, fast zerbrechlich“, so die Künstlerin. Silvia Hauck ist 45 Jahre und lebt in Eichstetten am Kaiserstuhl.




5. Preis Igor Bleischwitz
Die Besonderheit des Freiburger Münsterturms ist für Igor Bleischwitz vor allem emotional begründet: „Ich habe einige Gotteshäuser besucht. Die meisten habe ich als „tote“ Architektur empfunden. Das ist beim Münsterturm anders – man spürt seine „Seele“.“ Bleischwitz setzt in seiner Sicht auf den Turm die Erbauer, die Menschen in den Mittelpunkt. Er stellt den Turm mit Hilfe fotografierter Zeichen und Inschriften auf den Steinen dar. Dass der Bau des Münsterturms von den Bürgern der Stadt finanziert und engagiert mitgetragen wurde, fasziniert Bleischwitz. Und so ist sein Werk auch eine Erinnerung daran, dass der Erhalt des Turms in den Händen aller liegen sollte. Igor Bleischwitz ist 27 Jahre und lebt in Freiburg.